Bremer Heimstiftung setzt auf kleine Pflegeeinheiten
Alexander Künzel, Vorstand der Bremer Heimstiftung, hält große Heime zur Betreuung pflegebedürftiger Senioren für überholt
(openPR) - Neue Wohnmodelle integrieren Pflege ins Alltagsleben
„Wir müssen weg von der überholten Heimlogik. Alte und Pflegebedürftige sollten sich nicht einigeln. In kleinen Wohngruppen für Senioren bleiben persönliche Kontakte erhalten“, sagte Alexander Künzel, Vorstand der Bremer Heimstiftung, im Gespräch mit TM sozial.
Die Idee des Wohngruppenkonzepts sei, kleine Pflegeeinheiten zu schaffen und sie in ihren Stadtteilen zu vernetzen. Kooperationen mit Kindergärten, Hochschulen oder Begegnungsstätten tragen dazu bei, dass Senioren weiter am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Nach Ansicht von Künzel macht die Betreuung in kleinen Gruppen Pflege persönlicher. Das Pflegepersonal kann sich mehr Zeit für die Bewohner nehmen und auf individuelle Bedürfnisse eingehen. Alltagshelfer und Küchenkräfte unterstützen die Senioren.
„Wir dürfen pflegebedürftige Senioren nicht irgendwo am Stadtrand auf der grünen Wiese isolieren. In den anonymen Strukturen großer Pflegeeinrichtungen fühlen sich viele verloren“, so Künzel. „Meine Vision ist die lebendige Stadt: Vom Kind bis zu den Alten gehören alle dazu.“
Die 1953 gegründete Bremer Heimstiftung unterhält 21 Häuser für Senioren.
Kontakt Alexander Künzel
Email: Renate.Buettner@bremer-heimstiftung.de
Telefon: 0421 - 2434100
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