Der Mann am Grill hat ausgedient - Erste Weltmeisterin in der Geschichte des Speedgrillen gekürt
Siegerehrung. v.l.n.r. : 3. Platz (Wilfried Krabbenhöft, Markus Pätzold, Team: Sportfreunde Griller), 1. Platz (Henrike Hollatz, Philip Dautel, Team: Die ausgephlippten Hühnerwürste), 2. Platz (Volla "Schwarzwurst" Schwarz, Torben "Schwellwurst"
(openPR) - Hamburg, 02.09.2006 – Wer hat denn jemals behauptet, dass es immer der Mann sein muss, der am Grill die Würstchen zubereitet? Die 4. Internationalen Altonaer Weltmeisterschaften im Speedgrillen haben gezeigt, dass eine Frau das eben so gut kann. Zum ersten Mal in der Geschichte des modernen Hochleistungsgrillens konnte mit Henrike Hollatz eine Frau den Titel für sich beanspruchen. Zusammen mit ihrem Teampartner Philip Dautel gab ihr Team „Die ausgephlippten Hühnerwürste“ nach 11,50 Minuten die Wettbewerbswurst ab.
Das Erfolgsrezept der erfolgreichen Grillerin war einfach. „Wir haben einfach an der richtigen Stelle eine entscheidende Pause gemacht, um der Kohle genügend Zeit zu geben, die nötige Hitze aufzubauen“, erklärt die blonde Sportlerin. „Die Männerteams waren an dieser Stelle zu ungeduldig. Das hat sie wohl den Sieg gekostet“, so die Hamburgerin weiter. Die Gelassenheit machte sich später bezahlt, da die Wurst des Gewinnerteams die einzige war, die bei der Qualitätsprobe keine Strafsekunden erhielt. „Frauen sind halt doch die besseren Köchinnen“, schmunzelt Henrike Hollatz.
Die zahlreichen Zuschauer am Hamburger Elbstrand, bereits zum vierten Mal Austragungsort der Speedgrill-Weltmeisterschaft, hatten mit einer dritten Titelverteidigung des großen Favoritenteams „Wurst Express“ gerechnet. Doch diese konnte dem immensen Druck nicht standhalten. Schließlich bestand für Nils „Da Grilla“ Müller und André „Wurst Andi Ohmsen“ Gronmeyer die einmalige Möglichkeit, durch den dritten Sieg in Folge den goldenen Bratwurst-Pokal auf Lebenszeit zu erringen. Am Ende reichte es nur für Platz 4. „Wir sind natürlich traurig“, gestand Nils Müller, „allerdings werden wir im nächsten Jahr einen neuen Anlauf wagen. Aber jetzt gilt es zunächst, die erste Weltmeisterin gebührend zu feiern.“
Volker Schwarz, wurst@speedgrillen.de, 040/386 13 122
Über Speedgrillen
Der Ablauf des Speedgrillen-Wettkampfs simuliert einen regulären Grillnachmittag am Strand. Nur dass das Aufbauen des Grills, Befeuern der Kohlen und Zubereiten der Wettbewerbswurst bei guten Teams selten länger als 15 Minuten dauert. Der aktuelle Weltrekord liegt bei 09.05 Minuten. Anders als in anderen Sportarten wird Doping dabei laut Reglement ausdrücklich vorgeschrieben. Schließlich ist Teil der Aufgabe, eine vorher festgelegte Menge Bier während des Wettbewerbs zu trinken. Alle Informationen zum Wettkampf inkl. Anmeldung zur nächsten WM bietet die Website www.speedgrillen.de.
Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf OpenPR